Tausend Bilder

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Schießen mir durch den Kopf während ich meinen Gedanken nachhänge. Tagträume, nachts Albträume. Schlaflose Nächte. Mal mit dir gemeinsam und mal mit dir doch einsam.

Ich male Bilder.  Milliarden von Bildern. Ich sehe mein Bild und du siehst ein ganz anderes. Jeder sieht dieses Bild anders. Niemand kann es so sehen wie ich es sehe. Jeder fühlt etwas anderes dabei. Ein Bild. Tausend Gedanken. Berührungen. Deine Hände machen süchtig. Ich mag es in deinen Armen zu liegen. Ich mag es dich anzusehen und noch nichts über dich zu wissen, doch genug damit ich mich in dich verliebe. Vielleicht ist es auch nur die Einsamkeit die aus mir spricht, die Sehnsucht. Ich habe Heimweh. Selten habe ich mich so zuhause gefühlt wie in seinen Armen doch das war nicht mein Zuhause. Vielleicht kann ich nur in mir wirklich zuhause sein. Du bist nie allein, denn du bist durch alles im Universum mit mir verbunden. Durch den Wind den wir auf unserer Haut spüren, durch das Wasser dass unseren Hals hinunter läuft, durch die Sonne die unsere Gesichter wärmt und durch die Sterne die uns nachts den Weg nach Hause leuchten.

Ich vermisse dich so sehr. Ich weiß, dass du irgendwo da drin bist. Hast du Angst hinaus zu kommen? Angst vor der Welt da draußen, Angst vor dem Schmerz? Hast du Angst davor wieder in diese unglaublich tiefe Dunkelheit zu fallen und diesmal nicht wieder hinaus zu finden? Ja, das kann ich verstehen. Wenn das deine  Angst ist, dann weiß ich warum du nicht raus kommst und dich der Welt zeigst. Ich weiß nur leider keinen anderen Ausweg. Ich bin allein und ich vermisse dich. Bis ich dich wieder spüren kann, werde ich alles machen was uns miteinander verbindet. Ich schreibe, ich male, ich singe, ich tanze und ich liebe. Immer wenn ich das tue kann ich dich fühlen und spüre, dass du da bist. Irgendwann hoffe ich, kommst du zurück zu mir. Bis dahin male ich tausend Bilder die zeigen wie sehr ich mich danach sehne mich wieder mit dir zu verbinden.  Jede Berührung wirkt als wäre es pure Lust. Doch es ist die Sehnsucht. Die Sehnsucht danach dich endlich wieder zu spüren. Vielleicht kann ich dich durch andere ein wenig spüren?

Wenn ich in seinen Armen liege und spüre, wie er sich schützend und warm an mich schmiegt, dann fühle ich dich. Wenn er mich ansieht, dass sehe ich dich. Ich weiß er sieht dich vielleicht auch manchmal, manchmal kann er dich vielleicht auch spüren. Ich weiß nicht, ob irgendjemand dich jemals wirklich gesehen hat. Warst du jemals wirklich da? Oder spüre nur ich allein dass es dich gibt? Es gibt Momente, da weiß ich du bist da. Dann spüre ich dich so klar und weiß du bist es! Dann wiederum spüre ich einfach gar nichts mehr. Ich fühle mich einfach nur leer und einsam. Es fühlt sich an wie Heimweh. Ich will nach Hause. Du bist mein Zuhause, doch warum bist du nicht hier.

Die Angst muss groß sein. Denn dich nicht zu spüren ist manchmal um einiges schlimmer. Ich spüre deine Angst manchmal nachts. Sie ist schrecklich. Ich kann dann nicht atmen. Ich schreie und renne weg. Doch ich weiß nicht wovor und ich weiß auch nicht wohin. Ich weiß nicht wovor wir so große Angst haben, denn bisher haben wir doch alles überlebt. Haben wir Angst einmal nicht zu überleben? Aber selbst dann, du weißt doch wie es weiter geht. Du weißt doch was danach kommt. Wovor also diese Angst. Wieso diesen Schrecken immer und immer wiederholen.

Ich glaube, wenn du zu mir kommst und anfängst mit mir gemeinsam zu leben wird diese Angst verschwinden. In Wahrheit sage ich das gerade nur, weil ich dich vermisse und weil ich will, dass du wieder bei mir bist. Ich liebe dich und ich vermisse dich. Komm zu mir zurück, denn ich brauche dich zum Leben. Ohne dich kann ich überleben, doch ohne dich bin ich leer. Du füllst mich mit Leben und du hauchst allem deinen Zauber ein. Bitte komm wieder zurück. Ich bin so einsam ohne dich und ich glaube niemand wird mich jemals lieben können, wenn du nicht da bist. Dabei will ich doch einfach wieder nur GANZ sein. Was kann ich tun, um dich wieder zu fühlen? Ich weiß es nicht. Doch ich gebe uns nicht auf.

 

Poesie.

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